Hydro Ingenieure

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Die rd. 8,0 km lange Berne ist der Abwasservorfluter für das Stadtgebiet Essen. Sie mündet auf dem Stadtgebiet Bottrop bei km 16,8 in die Emscher. Das Gesamteinzugsgebiet der Berne beträgt 59,9 km².

Bereits bei der Gründung der Emschergenossenschaft waren in der Berne durch bergbauliche Einwirkungen hervorgerufene Vorflutstörungen vorhanden. Daher war die Vorflutregelung der Berne im Jahre 1908 eine der ersten Maßnahmen der Emschergenossenschaft. Weitergehende Senkungen in den Folgejahren führten zu ständigen Anpassungen der Gewässersohle und Eindeichungsmaßnahmen, die den Bau von Polderpumpwerken nach sich zogen.

Die Berne verläuft fast ausschließlich in städtischem Umfeld. Geprägt wird das direkte Gewässerumfeld vor allem durch Gewerbe- und Industrieanlagen sowie durch Wohnbebauung. Lediglich zwischen Grillostraße und Ellernstraße grenzen Freiflächen wie der Kirmesplatz und der Nordpark an das Gewässer an. Insgesamt grenzen die Nutzungen fast immer direkt an die Gewässerparzelle an, so dass nur wenig Fläche für eine Gewässerumgestaltung zur Verfügung steht.

Die ökologische Verbesserung sieht vor den vorhandenen Gewässerkorridor und ggfls. angrenzende Freiflächen intensiv für eine Gewässeraufweitung zu nutzen, umso mehr Raum für die Gewässersohle und damit verbundene zukünftige Gewässerentwicklung zu erhalten. Ziel ist es eine freie Sukzession, unter Berücksichtigung eines HQ100 Abflusses, im Gewässerprofil zuzulassen. Die Hydro-Ingenieure GmbH sind in einem 1. Schritt mit den Leistungsphasen 1 bis 4 von der Emschergenossenschaft beauftragt.

Bei Fragen stehen Ihnen unser Herr Dipl.-Ing. Alexander Paffrath unter der Telefonnummer +49 (211) 44991-31 und Herr Dipl.-Ing. Ralf Bosbach unter der Telefonnummer +49 (211) 44991-74 gerne zur Verfügung.